Im ersten Teil des Einführungskurses geht es um eine inhaltliche Heranführung. Die Grundpfeiler psychoanalytischen Denkens und Handelns werden vorgestellt. Der wissenschafts- und erkenntnistheoretische Status psychoanalytischer Theoriebildung wird erläutert. Es wird in die Geschichte der Psychoanalyse als Wissenschaft und ihrer Institutionalisierung eingeführt. Die Unterschiede zwischen psychoanalytischer Psychotherapie und klassischer Psychoanalyse hinsichtlich ihrer jeweiligen Settings, Indikationen, Ziele und Grenzen werden aufgezeigt. Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu anderen psychologischen und therapeutischen Modellen und ihrer Wirksamkeit werden dargestellt.
Der zweite Teil behandelt organisatorische Belange der Weiterbildung. Die Leitgedanken und der Aufbau des Curriculums werden erläutert. Die Teilnehmenden erhalten Hinweise zum Selbststudium und zum graduellen Aufbau von Wissen und Können (Vernetzung der Lerninhalte, Umgang mit noch-nicht-Verstandenem u.a.m.), einschliesslich der Thematisierung von Burnout-Prophylaxe. Vorgestellt werden dabei sowohl individuelle Strategien, als auch die Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb und ausserhalb der Weiterbildung und Anlaufstellen für Unterstützung.
Lernziele
- Die Teilnehmenden erhalten eine Orientierung hinsichtlich des Aufbaus und der Einbettung der Psychoanalyse als Wissenschaft und der psychoanalytischen Psychotherapie als Behandlungsmethode.
- Sie verfügen über Kenntnisse zu anderen psychotherapeutische Konzepten und Behandlungsmethoden.
- Sie erlangen Kompetenzen zum effizienten und effektiven Aufbau von Wissen und Können im Laufe der Weiterbildung.